Molekulare
Neuropathologie
Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses unserer
Arbeitsgruppe stehen Veränderungen der intrazellulären
Signaltransduktion bei verschiedenen neuropathologisch
relevanten Erkrankungen.
Die zellulären Signalwege spielen die wesentliche Rolle bei
der Vermittlung extrazellulärer Reize an den Zellkern. Sie
sind damit die Grundlage für jede zelluläre Reaktion und
stellen ein attraktives Ziel sowohl zum pathogenetischen
Verständnis als auch für neue therapeutische Ansätze dar.
Von zentraler Bedeutung für die Neuropathologie ist der
Phosphoinositol-Signalweg. Er ist in Hirntumoren
mitverantwortlich für die extreme Therapieresistenz. Bei
neurodegenerativen Erkrankungen könnte er einen
neuroprotektiven Behandlungsansatz bieten. Letztlich spielt
er bei zahlreichen Entwicklungsprozessen im ZNS eine
wesentliche Rolle und ist daher z.B. bei Zell-basierten
Therapien wie der Stammzell-Therapie von Interesse.
Im einzelnen ist die Arbeitsgruppe in diesen Bereichen
wissenschaftlich aktiv:
Neuroonkologie
Molekulare Pathologie glialer Tumoren, Therapieprädiktion,
Infiltration und Migration, Life Cell Imaging
Neurodegeneration
Molekularpathologie der Bewegungsstörungen und der
Demenzen, restaurative Neurobiologie
Entwicklungsbiologie des Nervensystems
Modellsysteme für Entwicklungsstörungen,
Stammzell-Biologie, Molekulare Bildgebung
Sie finden auf dieser Seite auch eine Zusammenstellung der
aktuellen Publikationen der Arbeitsgruppe der
letzten 5 Jahre.